Stein­zer­trümmerung

Unsere Leistung

Steinzertrümmerung

Mit der extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie (ESWL) lassen sich im Prinzip alle Steine im Nierenbeckenkelchsystem und im Harnleiter behandeln.

Durch die Stoßwellenenergie zerfallen die Steine zu Sand, der auf natürlichem Wege ausgespült werden kann. Die Stoßwellenerzeugung geschieht heute auf elektromagnetischem Wege, früher war dazu eine Funkenentladung unter Wasser notwendig. Es erfolgt eine Zentrierung der Stoßwelle auf den Stein, so dass nur dort die hohe Energiedichte erreicht wird, die zur Steinzertrümmerung ausreicht. Das umgebende Gewebe wird geschont.

Die in der Anfangszeit notwendige und aufwändige Röntgen-Ortungstechnik wurde in modernen Lithotriptern durch Ultraschallortung ersetzt. Von wenigen Ausnahmen abgesehen kann die Behandlung heute ambulant und ohne Narkose durchgeführt werden, es ist lediglich die Gabe eines Schmerzmittels über eine Infusion notwendig.

Das Verfahren wurde Anfang der 80er-Jahre an der Universitätsklinik München-Großhadern entwickelt. Nach entsprechender Ausbildung dort und Aufbau des ersten Dornier-Lithotripters – der legendären „Badewanne“ – führte Dr. Häger im Frühjahr 1986 an der hiesigen Universitätsklinik die erste Stoßwellenlithotripsie in Düsseldorf durch. Heute ist die ESWL das weltweit eingesetzte Verfahren zur Behandlung von Harnsteinen.

Seit 1994 wird die ESWL ambulant in unserer Praxis durchgeführt.

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